Aufbaumodule 2013


Neben dem BDB-Jugendleitercamp im Europa-Park Rust bietet die BDB-Bläserjugend 2013 in der BDB-Musikakademie zwei weitere Aufbaumodule im Rahmen der Jugendleiterausbildung an. Diese Kurse werden in Kooperation mit der Deutschen Bläserjugend (DBJ) durchgeführt.

In Kombination mit dem Basismodul des Jugendleiterlehrgangs berechtigt der Besuch eines Aufbaumoduls zum Erwerb der Jugendleitercard (Juleica), die bundesweit als Qualifikationsnachweis für ehrenamtliche Jugendleiter anerkannt ist. Inhaber der Juleica können durch Teilnahme an einem Aufbaumodul ihre Juleica um weitere drei Jahre verlängern.
Das Aufbaumodul kann auch unabhängig vom Basismodul als separate Fortbildung von allen Interessierten besucht werden.

 

BDB-Jugendleiterlehrgang - öffentlicher Vortrag

Fördergelder für lokal vernetzte Musikprojekte - das Programm "Kultur macht stark!" macht's möglich.
Vorstellung der Programmschwerpunkte und der Förderwege für Musikvereine am Sonntag, den 17. November 2013, 10.00 - 11.30 Uhr, in der BDB-Musikakademie Staufen

Seit Anfang des Jahres 2013 vergibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung Fördergelder für Kulturprojekte mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Bis 2017 steht dafür die stattliche Summe von 230 Mio. Euro zur Verfügung. Das Geld wird über verschiedene bundeszentrale Stellen ausgeschüttet und soll lokalen Bündnissen aus mindestens drei Partnern zur Verfügung gestellt werden. Für die lokalen Projekte wird eine Vollfinanzierung gewährt, pro Jahr gibt es bis zu 38.000 € Fördergelder! Musikvereine sind daher aufgerufen sich an dieser einmaligen Chance zu beteiligen und Projekte einzureichen.

Der antragstellende Musikverein geht zusammen mit zwei weiteren Kooperationspartnern (z. B. weitere Musikvereine, Chöre, Schulen, Kindergärten, kirchliche Organisationen, Kulturvereine, Musikschulen, Sportvereine, Feuerwehren, Jugendzentren etc.) ein lokales Bündnis ein, das die Maßnahme vor Ort durchführt.
Die Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 18 Jahren, die insbesondere in ländlichen und strukturschwachen Regionen von musikalischer Bildungsarmut betroffen oder davon bedroht sind. Das sind z. B. Kinder und Jugendliche, die bisher keinen oder einen erschwerten Zugang zur Musik haben, da sie z. B. für das Musizieren im Unterricht oder Ensemble eine größere Distanz zurücklegen müssen.
Da die Musikvereine in ländlichen Regionen stark vertreten und im sozialen Leben vor Ort stark verwurzelt sind, sind gerade sie in der Lage, infrastrukturelle Defizite auszugleichen und der musikalischen Bildungsarmut von Kindern und Jugendlichen aktiv und nachhaltig entgegen zu wirken. Der Zugang zu diesen Konzepten muss für die Kinder und Jugendlichen möglichst einfach und niedrigschwellig sein.

Um zu klären, wie Musikvereine an die Mittel kommen, welche Wege der Antragsstellung in Frage kommen und welche Fristen es zu beachten gibt, hat die BDB-Bläserjugend Matthias Laurisch, Bildungsreferent der Deutschen Bläserjugend, in die Musikakademie nach Staufen eingeladen. Matthias Laurisch begleitet das Förderprogramm von Anfang an und berät Musikvereine in Bezug auf die Antragsstellung. Im Vortrag wird er das Gesamtprogramm erläutern, die verschiedenen Förderwege aufzeigen und ausgiebig für die Beantwortung von Fragen zur Verfügung stehen.

Für Musikvereine sind die Programme von drei Organisationen interessant. Für alle, die sich über die vielfältigen förderfähigen Maßnahmen der verschiedenen Förderträger genauer informieren möchten, gibt es hier eine Übersicht:
Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände e.V. (BDO): http://orchesterverbaende.de/
Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung e.V. (BKJ): http://www.kuenste-oeffnen-welten.de/
Deutscher Bundesjugendring (DBJR): http://jugendgruppe-erleben.de/
Weitere Informationen zum Förderprogramm gibt es auch unter http://www.buendnisse-fuer-bildung.de/

 

BDB-Jugendleiterlehrgang - Aufbaumodul A

Kleine Tools, große Wirkung - Vereinsarbeit im Zeitalter des Web 2.0

Freitag, 15. November, 18 Uhr bis Sonntag, 17. November 2013, 13 Uhr
BDB-Musikakademie, Staufen

Trotz toller Erlebnisse und einer klasse Arbeit in den Vereinen stellen viele Engagierte immer wieder fest, wie mühselig die Jugendarbeit manchmal sein kann. Gerade die Bereiche Organisation, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation sind besonders kräftezehrend und durch die Vielzahl der Möglichkeiten im Internet auch oftmals sehr unübersichtlich.
Wie schön wäre es da, wenn es passende und handhabbare Programme geben würde, die unsere Jugendarbeit erleichtern und effektivieren. Nur kosten darf's natürlich nichts. Aber Moment mal: Das Internet hält viele kostenfreie Tools bereit, die das Vereinsleben bereichern und das Organisieren eines ehrenamtlichen Vereins erleichtern – von Bildbearbeitung über Kommunikationstools bis zu sozialen Netzwerken. Verschiedene Programme und Möglichkeiten werden vorgestellt und auf ihren praktischen Nutzen für die Vereinsarbeit getestet. Für mehr Effektivität und Spaß in der Jugendarbeit!

 

BDB-Jugendleiterlehrgang - Aufbaumodul B

Netzwerke knüpfen, Nachwuchsarbeit sichern - Perspektiven lokaler Bildungslandschaften

Freitag, 15. November, 18 Uhr bis Sonntag, 17. November 2013, 13 Uhr
BDB-Musikakademie, Staufen

Musikvereine leisten viel für Kinder und Jugendliche, insbesondere ihre Bildungsleistungen sind unbestritten, anerkannt und ein wichtiger Faktor für eine umfassende Bildung junger Menschen.
Nun gilt es, diese Leistungen für noch mehr Kinder und Jugendliche zugänglich zu machen und die Vereine als Bildungsort noch besser in den Städten und Gemeinden aufzustellen. Dazu gibt es erfolgreiche Konzepte und Ideen, die sich deutschlandweit bewährt haben. Immer mehr Vereine vernetzen sich auf der lokalen Ebene mit anderen Bildungsorten wie Schulen, Kindergärten, Berufsschulen oder Jugendclubs und sichern so ihre Nachwuchsarbeit. Der Fachbegriff hierfür lautet lokale Bildungslandschaft.
Doch wie entstehen lokale Netzwerke und wie können diese gepflegt werden? Welche Institutionen sind dafür notwendig? Wie können Vereine dabei ihre Nachwuchsgewinnung bereichern?
Neben diesen Themen wird es auch Hinweise zu Förderprogrammen und Kooperationspartnern geben.

Folgende Themen werden behandelt:

- Mein Sozialraum, meine Netzwerke
     Analyse des eigenen Sozialraums und dessen Netzwerke und Akteure
     Analyse der eigenen Bildungspotenziale (was kann ich leisten und einbringen)

- Darstellung und Präsentation
     Präsentationsmöglichkeiten für eigene Stärken, Orte und Anspracheformen
     Umgang mit verschiedenen Akteuren (z. B. Eltern)
     Motivation des Bildungspartners Schule

- Aktionen starten
     Grundzüge des Projektmanagements

- Sich verkaufen
     Öffentlichkeitsarbeit und Außendarstellung

- Finanzierung
     Möglichkeiten der Projektförderung

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