CAMPEVENTS

Rückblick 2010 – Stimmungsvolles Ende einer herausragenden Woche

Es ist der letzte Abend des Musikcamps 2010. Noch einmal sitzen die 250 Teilnehmer und 50 Teamer auf dem Fußboden des Domes. Noch einmal versuchen sie sich am Becher-Rap. Rhythmisch knallen die Becher auf den Boden. Richtungswechsel! Die ersten Becher kullern durch den Saal. Gelächter. Beim nächsten Richtungswechsel ist das Chaos perfekt. Der Becher-Rap endet im völligen Durcheinander.

Deutlich besser zusammen sind die beiden Camp-Ensembles, die im Anschluss auf der Bühne stehen.  Ein klassisches Blechbläserensemble und ein sehr unklassisches Trio mit Tuba und Ukulele heizen die Stimmung weiter an. Danach gibt es wieder viel Gelächter. Aus den Fotos der Woche wird das Foto der Woche ausgewählt. Auch die Siegerin des Parkwettbewerbs erhält ihren Preis. Campleiter Christoph Karle ehrt die Teilnehmer und Teamer, die zum fünften Mal dabei waren.

Danach gibt Jockey Dominik den Startschuss für das Pferderennen. Linkskurve! Rechtskurve! Wasserloch! Die gallopierenden Pferde reiten sich in Extase. Einige Reiter kommen nicht mehr mit. Großes Gelächter und Applaus für Animationsbär Domi. Der sitzt nach dem Rennen noch lässig auf den Stufen zur Bühne. Teamer Mario nimmt neben ihm Platz. „Flee“, „Fly“, „Flow“, schallt es durch den Dome. Das Tempo steigt. Die Stimmung steigt.

„Alle aufstehen!“, fordert Domi die Teilnehmer auf. Karaoke ist angesagt. „Heut ist so ein schöner Tag“, tönt es aus 300 Kehlen. Die tanzende und singende Meute rockt den Dome. Mit dem Camp-Klassiker „We are the World“ geht der letzte Abend des Musikcamps zu Ende. Noch einmal singen alle gemeinsam. Noch einmal erlebt jeder das Gefühl, dazu zu gehören, das Wir-Gefühl, das Camp-Gefühl.

Stimmung beim Bunten Abend


 

"Eins, zwei, Tap"

Ein gutes Rhythmus- und Taktgefühl ist nicht nur beim Musizieren wichtig, sondern auch beim Tanzen. Diese Erfahrung dürfen die Teilnehmer der Tanzworkshops machen. Im Dome versuchen sich knapp 100 Teilnehmer zum ersten Mal am Tanzen. Die Teamer Corinna Fritz und Marc Pfander erklären geduldig die Grundschritte der gängigsten Standardtänze von Discofox bis Walzer. Begeisterung steht den Nachwuchstänzern ins Gesicht geschrieben.

Ebenso beim Fortgeschrittenenkurs, wo die Jugendlichen neben komplexen Discofox-Figuren auch Salsa-Schritte lernen. Evelyn Wolf und Sebastian Eichler von der Tanzschule Gutmann in Freiburg leiten den Kurs für die circa 30 Fortgeschrittenen. Die Tanzlehrerin weiß selbst, dass die Figuren nicht ganz einfach sind. „Das wird jetzt schwieriger, ihr bekommt ordentlich Stoff!“, warnt sie. Mit solch flotten Sprüchen und den aufgelegten Charthits motiviert sie die lernfreudigen Teilnehmer zu kompliziertesten Schritten.

Die Erfahrungen beim Tanzkurs lassen dabei nicht nur die Herzen der Tanzbegeisterten höher schlagen, sondern geben den Teilnehmern auch die Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen. Christopher Rodrigues (16) hat es gefallen: „Der Workshop war sehr gut. Ich habe mich gefreut, andere Campteilnehmer beim Tanzen näher kennen zu lernen.“ So macht Tanzen Spaß!

 

Fortgeschrittene beim Salsa Tanzen




„Streng dich an, ich will heut’ noch Silverstar fahren!“

Man könnte fast meinen, man steht in der Wildnis. Afrikanische Rhythmen und ungewöhnliche Laute erfüllen den Raum. Nicht nur in der Schlagzeugregisterprobe wird das Motto des Musikcamps deutlich. Es klingt nach Afrika!
In den Proben scheint der schwarze Kontinent greifbar nahe. Hin und wieder zerstört ein falsches Vorzeichen oder ein zu früher Einsatz die Illusion. Die Dirigenten nehmen daher die Stellen genau auseinander und lassen keine Fehler durchgehen. Aber auch die Teilnehmer sind hoch motiviert und mit vollem Einsatz dabei. Allen ist das Ziel klar vor Augen: Das große Abschlusskonzert.
Dafür motivieren sich die Teilnehmer auch gegenseitig. Wenn auch nicht immer nur im Hinblick auf das Konzert. „Streng dich an, ich will heut’ noch Silverstar fahren!“, meint ein Schlagzeuger zu seinem Satzkollegen.  Für die trotzdem angenehme Probenatmosphäre sorgen Witze und auflockernde Sprüche des Dirigenten.

Peter Kleine Schaars dirigiert das A-Orchester

 


 

„Jungs, kommt runter, wir sind hier nicht im Krieg.“

Strahlender Sonnenschein, es riecht nach frisch gemähtem Gras. Perfekte Bedingungen für ein Fußballturnier.
Immerhin zwölf Teilnehmer und Teamer haben sich zum Fußballspielen getroffen. Zuvor heißt es aber erst mal Liegestützen machen. Die Teamer Andreas Götz und Lena Komenda legen großen Wert auf das richtige Aufwärmen: „Wir wollen ja nicht, dass sich jemand verletzt.“
Anpfiff für die mit „Massai“ und „Zulu“ afrikanisch benannten Mannschaften. Beide Gruppen spielen mit vollem Einsatz. Jedes Tor ist hart umkämpft. Zur Halbzeit führen die „Massai“ mit 4:2. Teamer Andreas Götz weist seine Truppe in die Schranken: „Jungs, kommt runter, wir sind hier nicht im Krieg.“ In der zweiten Halbzeit lassen die hinten liegenden „Zulus“ dennoch nicht locker. Immerhin schießen sie noch drei Tore. Die „Massai“ schießen aber noch sechs. Der Kapitän und überragende Abwehrchef der Sieger, Florentin, führt als Grund für den Sieg die hohe Laufleistung und Motivation seiner Mannschaft an. Mit dem Endstand 10:5 sind trotzdem alle zufrieden. Auch die Aufwärmstrategie der Teamer ist aufgegangen. Trotz der teils heftigen Fouls blieb der Nachmittag verletzungsfrei.

 


 

Cowboyfeeling am Lagerfeuer

Das Holz knackt. Das Feuer knistert. Der Qualm steigt zum rabenschwarzen Himmel empor. Die Würstchen brutzeln auf dem Rost. Campleiter Christoph Karle an der Gitarre. Seine leise Gitarrenmusik wird vom Gesang der Teamer und Teilnehmer begleitet. Klassiker wie „Take Me Home Country Roads“, „Hotel California“ und „Über den Wolken“ werden begeistert mitgesungen. Viele nehmen das nächtliche Angebot von Würstchen mit Brot und Müsli gerne an. Geht das Brot einmal aus, warten die Hungrigen geduldig, bis neues aus dem Lager geholt wird. Die Teilnehmer kuscheln sich bis zur Bettruhe an das gemütliche Lagerfeuer – eine Kulisse wie im Wilden Westen.

Campleiter Christoph Karle an der Gitarre

 


 

"Mu Ya-ma Mu Yeh"

Eine Herausforderung der besonderen Art: 250 Teilnehmer singen gemeinsam. Probenleiterin Babara Lutz ist selbst etwas aufgeregt bei diesem gewagten Projekt.
Die Dreiundzwanzigjährige studiert Musik in Freiburg und war ebenfalls Blasmusikerin, hat sich jedoch nun auf Gesang und Klavier spezialisiert. Sie war schon mehrfach im Musikcamp im Europapark dabei, doch als Leiterin eines 250 Kehlen starken Chores erlebt sie ihre Premiere. In der Probe fordert sie von den Teilnehmern engagierte Mitarbeit ganz nach dem Motto: „Singen ist auch eine Sportart!“ In einer 90-minütigen Probe im Dome des Europaparks dürfen die Teilnehmer des Musikcamps ihr gesangliches Können unter Beweis stellen.
Gemeinsam mit der Chorleiterin üben die Blasmusiker die drei Stücke „Dry your Tears, Afrika“, „We are the world“ und „Siyahamba“ für das Abschlusskonzert am Samstagabend.
Zu Beginn der Probe ist das Selbsteinschätzungsvermögen jedes Einzelnen gefragt. Jeder entscheidet selbst, in welcher Stimmlage er singen möchte. Wie zu erwarten tummeln sich die männlichen Teilnehmer bei den Bässen, während die weiblichen im Sopran und Tenor die Reihen füllen. Nach einer kurzen Einsingübung geht es direkt mit dem ersten Stück los: „Dry your Tears, Afrika“. Der afrikanische Text, die Melodie, der richtige Rhythmus und das Tempo sind für Einige eine ungeahnte Herausforderung. Babara Lutz hält die Teilnehmer jedoch weiter auf Trab, denn: „Metronome kennen keine Gnade.“
Um den Teilnehmern den Text näher zu bringen, übersetzt sie einige Zeilen des Stückes. Sie erklärt, wie wichtig es ist, die Vokale deutlich hervorzuheben, um dem Zuhörer das Einfinden in das Stück zu erleichtern. Bei dem gemeinsamen Singen des Liedes „We are the world“, welches auch schon letztes Jahr für Begeisterung sorgte, steigt die Stimmung besonders an. Einen gelungen Ausklang findet der Abend bei dem Einstudieren des Liedes „Siyahamba“. Zum Abschied bedankt sich die sichtlich begeisterte aber auch etwas erleichterte Babara Lutz für die erfolgreiche Probe. Sie bedankt sich für die gute Mitarbeit. Auch die Teilnehmer bedanken sich mit einer großen La Ola. Auch ihnen hat es sichtlich viel Spaß gemacht. Teilnehmerin Selina Bühler ist hellauf begeistert: „Eine Probe in so einer großen Gruppe finde ich aufregend. Das ist etwas ganz Neues und Besonderes für mich.“

250 Teilnehmer beim gemeinsamen Singen

 


 

Gute Nacht!

 Wenn um 23.30 Uhr alle Jugendliche zu ihren Zelten pilgern, kann das nur eines bedeuten: Es ist Zeit für die Gute-Nacht-Geschichte.
Auch in diesem Jahr hat sie wieder ihren festen Platz im Campalltag. Die Jugendlichen liegen gemütlich in ihren Betten und warten gespannt darauf, was ihr Teamer heute für eine spannende Geschichte dabei hat, egal ob zwölf oder 24 Jahre. Franz Schindler bat im Vorfeld sogar seinen 20-jährigen Sohn um Hilfe. Welche Geschichte würde sich für junge Erwachsene anbieten?
Etwas unsicher hat er daher seine ganze Bücherkiste mit nach Rust genommen. Die von ihm ausgewählten Geschichten gefallen den Teilnehmern aber. Nur wenige Teamer suchen nach Alternativen zu den von ihm ausgewählten Texten. Die Teilnehmer sind mit dem Angebot auch zufrieden. Nach einem langen und meist anstrengenden Tag freuen sich alle auf die kurze gemeinsame Entspannung mit der Gute-Nacht-Geschichte vor der Bettruhe.

Teamer Franz Schindler beim Geschichten lesen

 


 

Marc Terenzi besucht das Musikcamp

Ihren 15. Geburtstag wird Christina Fretz so schnell wohl nicht vergessen. Alle Campteilnehmer sind im Dome versammelt. Teamerin Rose Kohnle entzündet eine große Wunderkerze. Animateur Mario Franke steht mit Headset auf der Bühne. Er kündigt die besondere Geburtstagsüberraschung an. Und plötzlich stehen vor allem die Münder der weiblichen Teilnehmer weit offen. Es ist Marc Terenzi!
Lässig mit weiter Hose und Baseball-Kappe überreicht er das Geburtstagspräsent und wünscht Christina mit einem Ständchen alles Gute. Teamer Mario Franke nutzt die Gelegenheit für ein kleines Interview auf der Bühne. Dabei outet sich Marc Terenzi als Pianist und Single. Die Teilnehmerinnen freuen sich lautstark und stürzen auf den Star. Jeder möchte ein Erinnerungsfoto mit nach Hause nehmen. Das Blitzlichtgewitter ebbt erst ab, als Dirigent Peter Kleine Schaars sein Orchester ein Ständchen für Marc Terenzi spielen lässt.  Dieser zeigt sich cool aber begeistert und nutzt die Gelegenheit noch für ein Video-Interview mit dem Medienteam, das unter Campinterviews zu finden ist. Gute Englischkenntnisse vorausgesetzt!

 Marc Terenzi wünscht alles Gute

 


„Come together“ mit Shakira und den Atzen

Der Eröffnungsabend des Musikcamps des Bund Deutscher Blasmusikverbände (BDB) steht ganz im Zeichen des diesjährigen Mottos: Afrika!
252 Teilnehmer betreten den Dome. Es ist dunkel. Es ist still. Plötzlich fällt rotes Licht auf die Bühne. Leises Trommeln beginnt. Es wird stetig lauter. Die Teilnehmer schauen sich etwas verwundert an. Sie versammeln sich auf dem Boden um die Bühne herum. Das Trommeln wird immer lauter. Das Licht wird heller. Plötzlich fällt ein Spot auf die vier schwarz gekleideten und schwarz bemalten Teamer. Campleiter Christoph Karle betritt die Bühne und spricht die vier magischen Worte: „Willkommen im Musikcamp 2010!“
Die trommelnde Eröffnung ist der Auftakt für eine Woche unter dem Motto „Afrika“. Auch beim abendlichen „Come together“ ist der schwarze Kontinent und die Fußball-Weltmeisterschaft Thema. „It’s time for Africa!“, ruft es aus 250 Kehlen beim Karaokesingen. Neben Shakiras „Waka Waka“ sorgen Hits wie „Satellite“ und „Disco Pogo“ für springende, klatschende und begeistert mitsingende Teilnehmer.
Der Höhepunkt des Abend stellt aber der „Becher-Rap“ dar. 250 bunte Becher stehen im Kreis. In der Mitte erklärt Teamer Mario Franke im Scheinwerferlicht die etwas knifflige Choreographie: „Clap, Clap, Tap, Tap, Tap, …“ Die ersten sind schon überfordert. Schritt für Schritt lernen dann aber doch alle die Handbewegungen und plötzlich landen 250 Becher auf einmal auf dem Hallenboden: „Bumm!“ Das Tempo wird höher und höher. Gelächter ist zu hören. So schnell kommen noch nicht alle mit. Spaß gemacht hat es trotzdem allen. Ein Teilnehmer meint am Ende zu seinem Nachbarn: „Das war geil!“

 


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