Florian Schüle


Florian Schüle studierte zunächst am Richard-Strauss-Konservatorium München bei Hubert Hilser (Bayerisches Staatsorchester) auf Musiklehrerdiplom, bevor er seine Ausbildung zum Orchestersolist an der Hochschule für Musik in Karlsruhe bei Dr. Otto Kronthaler fortsetzte. Nach seinem Abschluss spielte er in zahlreichen deutschen Kulturorchestern wie dem Kammerorchester Heilbronn, den Orchestern der Theater Pforzheim, Freiburg, Ulm und Augsburg sowie dem südwestdeutschen Kammerorchester, der Baden Badener Philharmonie, der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz und der württembergischen Philharmonie Reutlingen. Auch von den Berliner Philharmonikern wurde er für einige Projekte engagiert.

Seit 2004 ist er hauptamtlicher Soloklarinettist der Badischen Philharmonie Pforzheim und spielt regelmäßig bei oben genannten Orchestern als Aushilfe. 2011 war er für ein Jahr bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen engagiert. Dort gastiert er nach wie vor für Konzerte und Tourneen.

 

Schon während seines Studiums interessierte sich Florian Schüle für historische Instrumente und die historische Aufführungspraxis. So wurde er 2008 als Soloklarinettist und festes Ensemblemitglied des renommierten Balthasar-Neumann-Ensembles von Thomas Hengelbrock engagiert und spielt seither die zahlreichen CD-Produktionen, Konzert- und Opernprojekte die dieses Ensemble im In- und Ausland bestreitet.

Weitere historisch informierte Ensembles wie Concerto Köln, das Freiburger Barockorchester, die Lautten Companey Berlin, De Nieuwe Philharmonie Utrecht u.a. engagieren ihn seither regelmäßig für Konzerttourneen und CD-Produktionen.

2010 berief ihn Teodor Currentzis zum Soloklarinettisten seines Orchesters MusicAeterna, mit dem er seither regelmäßige Tourneen durch Europa und Russland bestreitet. So war er auch an dessen preisgekrönten Aufnahmen bei SonyClassical beteiligt.

Höhepunkt der Zusammenarbeit mit Teodor Currentzis war die Eröffnung der Salzburger Festspiele 2017, als Florian Schüle in Mozarts Oper „La clemenza di Tito“ für die Soloarien mit Bassettklarinette und Bassetthorn von Peter Sellars inszeniert wurde.

 

Als Thomas Hengelbrock die Balthasar-Neumann-Akademie gründete, engagierte er Florian Schüle als festen Dozenten. Er betreut seither Kammermusik- und Orchesterprojekte, die Cuban-European-Youth-Academy und reist regelmäßig nach Havanna, um dort mit Studenten und Profimusikern zu arbeiten und zu konzertieren.

Aus den Erfahrungen seiner Unterrichtstätigkeit und seines eigenen Berufslebens entwickelte er ein großes Interesse an Lernprozessen und mentalen Phänomenen beim Musizieren und begann 2016 eine Ausbildung zum Mentaltrainer.

Da gerade für Musiker Mentaltraining und mentales Üben sehr von Nutzen sind, entwickelte er spezifische Coaching-Konzepte, mit denen er Studenten und Schülern beim Üben und bei der Vorbereitung auf Prüfungen, Probespiele und Konzerte unterstützt.

 

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