Johannes Gmeinder


Johannes M. Gmeinder erhielt im Alter von 8 Jahren seinen ersten Klarinettenunterricht. Nach Studien an der Staatlichen Hochschule für Musik in Trossingen bei Prof. Waldemar Wandel und an der Universität der Künste Berlin bei Prof. François Benda wurde Johannes M. Gmeinder 1996 Mitglied der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker. Er besuchte Meisterkurse bei Prof. Hans Deinzer und Prof. Francois Benda. 1994 erhielt er ein Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg und war seit 1998 Stipendiat der rheinland-pfälzischen Landesstiftung „Villa Musica".

Als Solo-Klarinettist spielte er regelmäßig in Orchestern wie der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, den Bamberger Symphonikern, den Münchner Philharmonikern, den Symphonieorchestern des Westdeutschen- und des Bayerischen Rundfunks, der NDR Radiophilharmonie Hannover sowie den Berliner Philharmonikern. 1999 wurde Johannes M. Gmeinder Solo-Klarinettist des Opern- und Museumsorchesters Frankfurt/Main.
Als Solist und Kammermusiker ist er regelmäßiger Gast bei zahlreichen Festivals wie den Schwetzinger Festspielen oder den Weilburger Schlosskonzerten.

Seine erfolgreiche pädagogische Arbeit begann 2001 mit Lehraufträgen an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt/Main, 2003 an der Universität der Künste Berlin sowie ab 2004 an der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst Mannheim. Seit 2004 war er Professor für Klarinette an der Hochschule für Musik Mainz, 2009 wurde er als Professor für Klarinette und Kammermusik an die Hochschule für Musik Saar berufen, heute ist er ebenfalls als Professor an der Musikhochschule für Musik und Theater Leipzig tätig. Seit 2010 ist er Vorsitzender der Deutschen Klarinetten-Gesellschaft und agiert zudem ab 2011 als National Chairperson für Deutschland in der International Clarinet Association.

 

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