PRESSEMITTEILUNGEN

Die BDB-Musikmentoren haben Grund zum Feiern!

Eine Reportage der BDB-Musikmentorin Aylin Tuggüm 

Die Projektpräsentation 

Am Freitag, den 27 . und Samstag, den 28. Juni war es soweit! Die Aufführungen der 42 BDB- Musikmentoren und der Kinder der Eduard-Spranger Schule (ESS) konnte endlich in Emmendingen-Wasser stattfinden.
 
 

In den vergangenen Monaten trafen sich die angehenden Musikmentorinnen und Mentoren mehrmals in der BDB-Musikakademie in Staufen, um gemeinsam mit ihren Projektassistenten und Dozenten u.a. Wichtiges über die Jugendarbeit, das Dirigieren, wie auch die Presse- und Medienarbeit zu lernen und mithilfe des neuen Wissens ein eigenes Projekt zu planen.
 
 

Hierbei wurde nicht nur der Ablauf des Programms geschrieben, sondern auch das Bühnenbild gebastelt, der Text für den Erzähler geschrieben und sogar ein Abschlusssong gedichtet und komponiert! Die Präsentation des diesjährigen Projekts „Im Zauberdschungel sind die Töne los“ wurde dann in insgesamt drei Aufführen präsentiert, bei denen jeder Mentor und jede Mentorin auch mindestens einmal vor dem Orchester stand, und dieses dirigieren durfte.
 
 

Doch bevor die Aufführungen beginnen konnten, trafen sich alle Mentoren bereits am Donnerstagabend in der Elzhalle in Emmendigen-Wasser. Dort wurde gemeinsam das Spiel Deutschland gegen die USA auf einem Beamer verfolgt, während sich alle angeregt unterhielten und das Wiedertreffen genossen. Nach dem grandiosen Sieg der deutschen Nationalmannschaft ging es dann an die Vorbereitung und den Aufbau für die anstehenden Aufführungen. Natürlich wurde auch an diesem Abend nochmals fleißig geprobt, schließlich hatten sich die Mentoren seit einem Monat nicht mehr gesehen und mussten sich wieder zu einem Orchester zusammenfinden. Nach den Proben ging es dann sichtlich erschöpft in die Eduard-Spranger-Schule, wo die Mentoren im Massenquatier sich ihre Schlafplätze einrichteten.
 

In aller Frühe ging es am Freitagmorgen los, denn die Mentorinnen und Mentoren trafen zum ersten Mal vor Ort auf die Schüler der Eduard-Spranger-Schule. Zwar hatten einige Mentoren mehrmals über die gesamte Mentorenausbildung hinweg die Schüler in Emmendingen-Wasser besucht, um ihnen von der Projektidee zu berichten und deren Ideen mit nach Staufen zu bringen, doch das Zusammenführen aller Bausteine mit dieser großen Zahl an Mitwirkenden, war etwas ganz besonderes. Die angesetzte Generalprobe lief dank der tollen Vorbereitung ohne Probleme ab und die erste Aufführung konnte endlich starten.
 
 

Die Elzhalle war bis auf den letzten Platz belegt mit den Eltern der Akteuere und einer Vielzahl an Schülern aus den verschiedensten umliegenden Schulen, welche alle der Geschichte „Im Zauberdschungel sind die Töne los!“ begeistert folgten. Kleine Patzer in der Aufführung machten dieses Event zu einem der emotionalsten Konzerte, das die Mentoren, die Schüler und die Eltern je erlebt hatten.
 
 

Nach der ersten Aufführung gingen alle Beteiligten zurück zur ESS, wo die Mentoren und die Schüler der ESS gemeinsam grillten, Fußball spielten und mehrere lustige Stunden miteinander verbrachten. Erschöpft von der längeren Mittagspause ging es darauf zurück zur Elzhalle um ein neues Publikum von der Geschichte des Zauberdschungels zu begeistern. Glücklich von der reibungslosen Aufführung verabschiedeten sich die Mentoren von den Schülern der ESS und liefen zurück zur Schule um sich nochmals etwas frisch zu machen, bevor es dann für ein gemeinsames Abendessen in die Emmendinger Innenstadt ging. 


Gelebte Inklusion!


Das diesjährige Projekt der Musikmentoren schaffte etwas, dass nicht selbstverständlich ist. Die 42 Musikmentorinnen und Mentoren haben mit Hilfe von Musik und Theater erleben dürfen, was es heißt gemeinsam mit geistig behinderten Kindern etwas Großes auf die Beine zu stellen. Am Anfang waren viele Mentoren noch skeptisch, ob wirklich alles so klappen würde wie geplant, doch die drei Aufführungen begeisterten nicht nur die Mentoren, die Eltern und die Schüler, sondern auch das ganze Publikum. Es hatte sich in nur drei Tagen etwas verändert. Oftmals wird von Inklusion gesprochen, sobald Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigung sich gemeinsam mit Schülern ohne Beeinträchtigung im Klassenzimmer oder in einem anderen Verbund befinden. Doch von einem „Wir“ kann in solchen Verbünden oft nicht gesprochen werden. Vielmehr bestehen beispielsweise Schüler in solchen Konstellationen nebeneinander in Gruppen von Gleichgesinnten. Doch die Musikmentoren und die Schüler der ESS waren vielmehr als zwei nebeneinander stehende Gruppen - sie waren eins! Getreu dem Motto „Gemeinsam großes schaffen“ haben sie ein Projekt auf die Beine gestellt, von dem alle Mitwirkenden profitierten. Mit Musik und Theater haben sie es geschafft, die Brücke zwischen Schülern mit und ohne Beeinträchtigung zu schaffen und zu erfahren was es bedeutet, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, was Beeinträchtigungen nicht beachtet, sondern das Talent eines jeden Einzelnen zum Vorschein bringt. Die Musikmentoren und die Schüler der ESS haben es geschafft Inklusion zu leben!


Am nächsten Tag, war die Stimmung etwas angespannt, denn die letzten Aufführungen liefen ohne größere Fehler ab und die Mentoren wollten dem neuen Publikum eine genau so tolle Aufführung bieten, wie am letzten Tag. Aus diesem Grund durfte, trotz des Zeitdrucks, eine Anspielprobe nicht fehlen. 

Und dann war es soweit: Die letzte Aufführung begann und die Schüler der ESS und die Mentoren begeisterten erneut die volle Elzhalle mit einer tollen Aufführung. Alle waren mit sich zufrieden und extrem stolz. Die ganze Mühe der letzten Monate hatte sich gelohnt!
 
 

Eine wunderschöne Zeit geht zu Ende...
 
 

Wir, die Musikmentoren, werden das Jahr 2014 wohl nie vergessen! Nicht nur die vielen guten Erinnerungen, wie die lustigen Projektphasen, in denen wir Songs komponierten, Podcasts und Videos aufnahmen, die Dekoration bastelten und gemeinsam dirigierten und probten, sondern auch die etwas anstrengenden Projektphasen, in denen wir mehrmals das Programm und den Ablauf verändern mussten und uns stundenlang den Kopf über die Organisation zerbrachen, stecken tief in unseren Erinnerungen.
 

Doch wir beenden das Jahr 2014 nicht nur mit einem weinenden Auge, sondern auch mit einem Lachenden, weil wir uns im nächsten Jahr alle noch einmal für eine Aufführung von „Im Zauberdschungel sind die Töne los!“, gemeinsam mit der Eduard-Spranger-Schule Oberderdingen, ebenfalls einer Schule für geistig behinderte Schüler, in Karlsruhe treffen werden.
 
 

Besonders bedanken möchten wir uns an dieser Stelle nochmals bei der Eduard-Spranger- Schule Emmendingen-Wasser für die Bereitschaft und Offenheit mit uns zusammen und ein solch großartiges Projekt auf die Beine zu stellen! Bilder von den Aufführungen in Emmendingen-Wasser und weitere Informationen zur Aufführung im nächsten Jahr gibt es auf unserer Homepage: www.bdb-musikmentoren.de.

 

Infobox:
Du möchtest auch BDB-Musikmentor werden?

Auf www.bdb-musikmentoren.de findest Du alle Informationen und Anmeldeformulare für die Ausbildung im Schuljahr 2014/2015 an der BDB-Musikakademie in Staufen.
1. Phase: 30.01 - 01.02.2015

2./3. Phase: 29.03 - 02.04.2015

4. Phase: 12.06 - 14.06.2015
 


Projektvorstellung: 19./20. Juni.2015
Urkundenübergabe: 11.07.2015 - Karlsruhe-Neureut

Anmeldeschluss Mitte Oktober 2014 Melde dich jetzt an und erlebe eine unvergessliche Zeit!


Erschienen: blasmusik - Ausgabe September



Im Zauberdschungel sind die Töne los! 

Seit Januar treffen sich in regelmäßigen Abständen die angehenden BDB- Musikmentoren aus ganz Baden-Württemberg in der BDB-Musikakademie in Staufen. Sie lernen innerhalb von vier Projektphasen musikalische Aufgaben wie beispielsweise die Unterstützung der Jugendleiter, sowie die Presse- und Medienarbeit zu bewältigen, zu dirigieren und vieles mehr. Im Verlauf der Ausbildung organisieren sie mithilfe der Projektleiter ein eigenes musikalisches Projekt, welches im Juni in Emmendingen- Wasser aufgeführt werden wird.
 
 

Über die Mentoren 

In insgesamt vier Ausbildungsphasen werden die Mentoren im Bereich Blasorchester und Ensemble ausgebildet. Aber was macht ein angehender Musikmentor überhaupt nach seiner Ausbildung? Hauptsächlich sollen die Jugendlichen später im eigenen Verein sowohl organisatorische, als auch musikalische Aufgaben, wie z.B. die Unterstützung der Jugendleiter, Musiklehrer, Dirigenten und Vorstände übernehmen. Um diesen umfangreichen Aufgabenfelder gerecht zu werden, bedarf es einer genau so umfangreichen Ausbildung. Aus diesem Grund erhielten sie bereits in den letzten drei Ausbildungsphasen Einblicke in Themenfelder wie das Dirigieren, der Literaturrecherche, der Presse- und Medienarbeit und vieles mehr.

Kooperation 

In diesem Jahr kooperieren die angehenden BDB-Musikmentoren erstmals mit den Schülerinnen und Schüler der Eduard-Spranger-Schule (ESS) in Emmendingen-Wasser, einer Schule für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung. Die Schüler der ESS sind laut der Konrektorin Frau Löffler „sehr künstlerisch und fantasievoll!“. Dies durften die Musikmentoren auch während mehrerer Besuche an der ESS live erleben, als sie an wöchentlichen Nachmittagsstunden wie der Band-, Theater- und Kunst-AG teilnahmen. Die Schülerinnen und Schüler der ESS strahlten nicht nur eine Begeisterung aus, sondern brachten auch eine Vielzahl an einfallsreichen Ideen z.B. einen schaulistigen Zauberer oder einen Rap im Dschungel in das diesjährige Mentorenprojekt mit ein.

Im Zauberdschungel sind die Töne los! 

Bei dem von den Musikmentoren musikalisch umrahmten Theaterstück "Im Zauberdschungel sind die Töne los" geht es um eine musikalische Reise durch die Tiefen des Dschungels. Dort treffen die mutigen Entdecker nicht nur ganz besondere Tiere, sondern auch außergewöhnliche Kulissen. Bei dem diesjährigen Projekt stehen sowohl die verschiedenen musikalischen Aspekte der Musikmentoren, als auch die Inszenierung der Schülerinnen und Schülern der Eduard-Spranger-Schule im Mittelpunkt.

Die Vorstellungen von „Im Zauberdschungel sind die Töne los“ bietet nicht nur den Jugendlichen der ESS und der Musikmentoren eine gute Abwechslung, sondern ist auch für alle Kindergarten-, Schulkinder und Erwachsene interessant und sollte auf jeden Fall in einer der drei Vorstellungen besucht werden.

Erleben Sie gemeinsam mit den Musikmentoren eine faszinierende Reise durch den Dschungel - und das nicht weit weg von Ihnen. In Emmendingen-Wasser werden Sie bestimmt so manch bekanntes Musikstück wiedererkennen.

Wir hoffen, wir haben Ihr Interesse geweckt und freuen uns auf Ihren Besuch!
 (weitere Informationen finden Sie unter www.bdb-musikmentoren.de)

Termine:

27. Juni 2014 10.30 Uhr    
27. Juni 2014 17.00 Uhr
28. Juni 2014 11.00 Uhr
Ort:

Elzhalle Wasser
Weidenmattenstrasse 11
79312 Emmendingen-Wasser

 

Autoren: Aylin Tuggüm


 

Erste Ausbildungsphase der BDB-Musikmentoren in Staufen abgeschlossen!

Vom 31.01.2014 bis zum 02.02.2014 trafen sich Jugendliche aus ganz Baden- Württemberg, 42 an der Zahl, in der BDB-Musikakademie in Staufen um zusammen das Dirigieren zu erlernen und ein Projekt auf die Beine zu stellen, das es so bisher noch nicht gegeben hat.

In insgesamt drei Ausbildungsphasen sollen die Jugendlichen zu Mentorinnen und Mentoren im Bereich Blasorchester und Ensemble ausgebildet werden. Aber was macht ein angehender Musikmentor überhaupt nach seiner Ausbildung? Hauptsächlich sollen später im eigenen Verein sowohl organisatorische, als auch musikalische Aufgaben, wie z.B. die Unterstützung der Jugendleiter, Dirigenten und Vorstände, übernommen werden. Um diesen umfangreichen Aufgabenfelder gerecht zu werden, bedarf es einer genau so umfangreichen Ausbildung. Aus diesem Grund erhielten die angehenden Musikmentorinnen und Mentoren in der ersten Ausbildungsphase schon einen kleinen Einblick in das Partiturlesen, das Dirigieren, die Presse- und Medienarbeit, Literaturrecherche und Themen wie Urheberrecht und GEMA.

Neben diesen fachlichen und überfachlichen Themen haben sich die Seminarleiter der Ausbildung eine kreative und allumfassende Art der Ausbildung im Bereich der Organisation ausgedacht. Anstatt Fragen wie: „Was muss ich alles beachten, wenn ich einen größeren Auftritt organisieren will?“, „Wie organisiere ich eine Zusammenarbeit zwischen Vereinen?“, oder „Ist meine Konzertidee überhaupt zu bewältigen oder nehme ich mir zu viel vor?“ anhand von Vorträgen und Musterlösungen zu beantworten, müssen die Jugendlichen, wie auch die Leiter, selber ran.

In der BDB-Musikmentorenausbildung 2014 gibt es ein ganz besonderes Ziel, auf das in allen vier Ausbildungsphasen hingearbeitet wird: Am Ende soll in Kooperation mit der Eduard- Spranger-Schule, einer Schule für geistig behinderte Kinder in Emmendingen, ein Konzert entstehen, wobei sowohl die Kinder der Eduard-Spranger-Schule, als auch die angehenden Musikmentoren gemeinsam mitwirken und die Zuschauer und Zuhörer begeistern.

In welcher Form dieses großartige Projekt am Ende aufgeführt wird, wer welche Aufgaben übernimmt, wie das Geld dafür angeschafft wird, wie Werbung dafür gestaltet werden kann, wie alle Mitwirkenden optimal eingebunden werden können und vieles mehr, darüber werden die Musikmentoren in im Laufe der nächsten Monate ausführlich in der „blasmusik“ und auf ihrer Homepage (www.bdb-musikmentoren.de) berichten.

Für was stehen die Musikmentoren 2014? 

Menschen Unglaublich Staufen Instrumente Künstler Mentoren/innen Entertainment Neuland 

Teamarbeit Organisation Recherchen Einbringung Noten

Autoren: Max Hohmann, Sophia Kiefer

Erschienen: blasmusik - Ausgabe März

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