Willi Huber


Willi Huber begann seine musikalische Ausbildung im Alter von fünf Jahren mit Klavierunterricht. Mit dreizehn Jahren erlernte er bei seinem Vater das Spiel auf der Zither. Während eines späteren Studiums an der Hochschule für Musik in München mit Hauptfach Klavier widmete er sich zusätzlich den Fächern Instrumentierung, Jazz-Harmonielehre und Tonsatz. Nach dem Studienabschluss gelang es Willi Huber schon nach kurzer Zeit, in der Unterhaltungs- und Popmusik Fuß zu fassen. Unter seinem Pseudonym "Willi März" veröffentlichte er zahlreiche Werke für verschiedenste Besetzungen. Auch in dieser Tätigkeit bewahrte sich Willi Huber seine Liebe zur Zither und etablierte nach dem Gewinn des ersten Preises im ZDF Nachwuchswettbewerb "Auftakt" mit entsprechenden Musikproduktionen sein Instrument bei zahlreichen Rundfunk- und Fernsehsendern in Deutschland. Als Zithervirtuose gastierte Willi Huber oft im Ausland. Außerdem wirkte er mit bei Opern- und Operettenproduktionen des Staatstheaters Nürnberg, der Freilichtbühne Altusried sowie der BR-Akademie. Als Komponist und Arrangeur betreute Willi Huber in den letzten Jahren auch zahlreiche Sinfonieorchester im In- und Ausland, darunter das SWR Rundfunkorchester, die Philharmonie Baden-Baden, das Sinfonieorchester Heilbronn und das Zhejiang Symphony Orchestra Hangzhou.
2013 gründete der vielseitige Arrangeur das Holzbläser-Ensemble "winds&more" mit Musikern des SWR Sinfonieorchesters Freiburg. Für dieses Ensemble entstanden Bearbeitungen klassischer Klavierwerke von Beethoven, Schubert und Brahms aber auch Arrangements populärer Werke aus Musicals oder der lateinamerikanischen Musik. Das hohe spielerische Niveau der Ensemblemitglieder ermöglicht auch die Aufführung besonders virtuoser Stücke wie der spektakulären "Hora staccato" von Dinicu oder dem berühmten "Csardas" von Vittorio Monti.
Einige der Bearbeitungen für Holzbläseroktett von Willi Huber sind unter dem Pseudonym Willi März u.a. beim Verlag Breitkopf & Härtel verlegt.

Eine weitere musikalische Vorliebe gilt der nächsten "Verwandten" der Zither, der Harfe. Hierfür entstanden zahlreiche Duo- und Quartett-bearbeitungen. Vor allem aufgrund seiner Werke für Harfenquartett erhielt Willi Huber im Jahre 2013 durch die damalige Präsidentin der US Harp-Society, Delaine Leonard, eine Einladung zum "Summer-Institute" in Los Angeles, einem bedeutenden Harfenfestival in den USA. Inzwischen findet man zahlreiche Bearbeitungen von Willi Huber für Harfen-Duo, Trio und Quartett bei Lyra-Vanderbilt in USA, einem der größten Harfenverlage der Welt.

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