Workshops 2020


Wenn der Körper glücklich klingt - Ein anderer Weg seine Instrumentaltechnik
nachhaltig zu verbessern

mit Junko Otani Mast

Kennen Sie das Gefühl eine schwierige Passage schon x-mal geübt zu haben und sie doch nicht oder nicht immer sauber und mit Leichtigkeit spielen zu können? Das Gefühl, dass in Konzertsituaionen plötzlich der Atem zu kurz wird, der Mund austrocknet oder die Hände kalt und feucht werden? Kennen Sie die Enttäuschung am Konzert/ Wettbewerb nicht die beste Leistung gezeigt zu haben? Oder kennen Sie sogar Schmerzen oder Verspannungen beim Spielen ihres Instrumentes?

Dies alles sind Anzeichen dafür, dass ihnen noch ein wichtiger Baustein für die Optimierung ihres Instrumentalspiels fehlt. Hier setzt die Technik / der Lernweg von F.M. Alexander an. Alexander Technik (kurz A.T. genannt) hat zum Ziel, sein persönliches Potential ungehindert für die eigentliche Hauptaufgabe (Instrumentalspiel, berufliche und andere Tätigkeiten) entfalten zu können.

A.T. ist keine Therapie. Trotzdem hilft sie auch bei Beschwerden aller Art, die durch unbewusste Fehlhaltungen und ungünstige Koordination entstanden sind. Durch AT finden wir einen erfolgreichen Weg zu befreitem Atmen und dessen positive Wirkung, zu nachhaltigen Lösungen gegen Verspannungen und Schmerzen im Nacken-/ Schulterbereich, an Armen, Beinen und im Rücken, zu schnellen, beweglichen, kontrollierten Fingerbewegungen und dadurch sicheres Ausführen auch anspruchsvoller Passagen, zu Wohlbefinden beim Spielen im Sitzen und im Stehen, für die mentale Vorbereitung auf Konzerte, Wettbewerbe und Probespiele und gegen Lampenfieber und andere Störfaktoren.

A.T. ist eine pädagogische Methode /ein Lernweg seine Gewohnheiten zu erkennen, zu verstehen und so zu verändern, dass sich Verspannungen lösen, Nervosität und Anspannungen verschwinden und Schmerzen keine Chance geben. Ihre Anwendung weckt die „Körperintelligenz“ und fördert dadurch auch den Energiefluss und das psychische Wohlbefinden. http://www.junko-otani.com/de/


Atem-Workshop
mit Patrick Hagen 

Unter vielen Top-Trompetern gelten folgende Themen als Voraussetzungen für den Verbleib in der Spitzenklasse: Der ansatzunabhängige (Reflex)Atem, die Ansatz-Kontrolle ("Maske und Düse"), und die Beherrschung des Gaumensegels, der Schaltstelle von Zunge, Ansatz und Luftführung ("run out of air" und andere Übungen, die das Gaumensegel und damit auch die Zunge entspannen).
Der letztgenannte Bereich bedeutet für das Studienfach Klarinette Wissenstransfer und Erweiterung der Kernkompetenzen der Klarinette. Die sofort hörbaren Veränderungen des Tons und die größere Tragfähigkeit sind der beste Beweis. Für Studenten, die sich im Bewerberfeld absetzen müssen, ist das bei der Stellensuche ein entscheidender Vorteil. Weitere positive Effekte einer auf medizinischen Notwendigkeiten beruhenden, konsequenten Ressourcennutzung sind die größere Ausdauer und das leichtere Spielen. Durch das erforderliche Konditionstraining lässt sich Lampenfieber zudem "wegatmen", ein positiver Kollateralgewinn. Der Workshop steht allen Festivalteilnehmern offen. Auch Amateurklarinettisten versprechen die praktischen Übungen neue Inspiration und mehr Spielfreude.
Grundkurs - Methodik und praktische Übungen – Einzelunterricht

Blattbearbeitung
mit Hanstoni Kaufmann 

Ziel des Workshops Blattbearbeitung ist es, gute Blätter zu erkennen und sie an das Mundstück, das Instrument und die eigenen Spielgewohnheiten anzupassen. Hanstoni Kaufmann wird dazu theoretische Hintergründe für den Prozess vom Rohr zum Blatt sowie Einsichten in Blattgeometrie und Schwingverhalten vermitteln. „Die Erkenntnisse über Blattkorrekturen sind einleuchtend und leicht in die Praxis umzusetzen", betont Kaufmann. Im Vordergrund steht deshalb das Korrigieren von gekauften ausgesuchten Blättern. Die Teilnehmer erlernen handwerkliche Fertigkeiten, um verschiedene Blattprobleme selbst zu beheben. So lernen sie unter anderem die Spielfähigkeit der Blätter und die Ansprache zu verbessern, die Blattgeometrie zu optimieren, die Ursachen von Rauschen zu beheben, schwere/leichte Blätter zu korrigieren und den Klang zu verändern und anzupassen.
Der praktische Teil des Kurses wird 2x angeboten und steht insgesamt 30 Personen offen.

Genug geübt und fit für den Auftritt?!

mit Kirsten Klopsch

Kein Konzert, kein Auftritt gleicht dem anderen, und immer wieder ist es herausfordernd, sich so dabei so wohl zu fühlen, dass man für diesen Moment sein Bestes geben und zeigen kann.
Wie kann das gehen? Was ist vorhersehbar und berechenbar, und wie steigern wir unsere Flexibilität im Umgang mit den Umständen, wie helfen wir uns selbst, souverän zu wirken und zu sein?
In diesem Workshop werden kleine Übungen gezeigt, wie man in der Vorbereitung auf einen besonderen Auftritt für sich selbst mehr Souveränität finden und entwickeln kann, um mehr Freude bei dem zu haben, was uns auf die Bühne gehen lässt: die Musik!
1 Workshop à 2 (-2,5) Zeitstunden, max. 15 Teilnehmer, für Alle.
 
Genug geübt für das Probespiel?
mit Kirsten Klopsch

Bei dieser Überschrift steigt bei den meisten von Euch wahrscheinlich schon der Puls…
Das Üben allein nicht reicht, wissen wir alle, nur welche Tools, Hilfestellungen, persönlichen Fähigkeiten helfen Euch, souveräner und mit mehr Freude Euer Können im Probespiel zeigen zu können?
In den beiden Workshops wird es darum gehen zu erarbeiten, was für Euch vorhersehbar und berechenbar ist, und wie Ihr Eure Flexibilität im Umgang mit den Umständen steigern könnt, wie Ihr Euch selbst helfen könnt, souverän zu wirken und zu sein. Dabei wird Euch auch helfen, Euch in den Workshops als Musikerpersönlichkeit noch besser kennen zu lernen, um Eure Stärken im Probespiel authentisch präsentieren können. 
2 Workshops à 2 Zeitstunden, max. 12 Teilnehmer Meisterklasse


Warm-Up Übungen für Klarinetten im Blasorchester mit Yannick Trares

mit Yannick Trares

Einspielen – wie geht das, was macht man da? Einspielen geht, wenn es mal schnell gehen muss, auch ohne Klarinette! Sinnvolle Übungen zur Verbesserung der Atmung und für einen optimalen Klang. Gerade für Probenwochenenden und vor langen Proben interessant, um den Ansatz nicht schon durch das Einspielen vor der Probe zu sehr zu ermüden. Klarinette bitte trotzdem mitbringen.

Workshop Bassklarinette
mit Anton Hollich

In Einzel - und Gruppenunterricht haben Bassklarinettisten jeglichen Niveaus die Möglichkeit, sich gezielt auf ihrem Instrument weiterzubilden und die Eigenheiten der Bassklarinette besser kennenzulernen. Darüber hinaus können Bassklarinettisten an Intonation, Tonqualität und Gestaltung arbeiten, grundlegende Spieltechniken (Ansatz, Luft und Finger) vertiefen, Fragen zu Material und Übemethodik klären.
Zusätzlich wird ein Bassklarinetten-Ensemble angeboten, das getrennt stattfindet und einen wahren "Rausch der Tiefe" verspricht.

Keine Angst vorm Improvisieren oder Improvisation für Alle!   
mit Michael Heitzler

Viele Musikerinnen und Musiker haben eine große Hemmschwelle zu Improvisieren. Dass diese völlig unbegründet ist, wird Michael Heitzler in diesem Workshop unter Beweis stellen. Nach einer kurzen theoretischen Einführung zur Harmonielehre wird er die Teilnehmer mit praktischen Übungen behutsam an das Improvisieren heranführen und ihnen die Möglichkeit geben, das Spiel ohne Noten auszuprobieren. Dabei wird er unter anderem die Fragen beantworten „Wie gestalte ich eine Melodie frei? Wie verziere ich eine Melodie?
Die Stilistik ist dabei vollkommen offen, denn ob im Jazz, im Klezmer, in Rock- und Pop – die Improvisation kann als spontanes Element in allen Stilistiken verwendet werden.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Improvisation für Fortgeschrittene
mit Michael Heitzler

Dieser Workshop baut auf theoretischen und praktischen Vorkenntnissen auf und vertieft diese. Dabei werden verschiedene Harmonien und moderne Spielweisen erprobt und in verschiedenen Jazz-Standards, zum Beispiel von John Coltrane, praktisch umgesetzt.
Das freie Gestalten und Verzieren von Melodien steht in diesem Workshop ebenso auf dem Programm – allerdings auf einem höheren Niveau.

Workshop Bassetthorntrio
mit Jochen Seggelke

Im Workshop Bassetthorntrion dreht sich alles um Klarinetten-Kammermusik rund um und mit dem Bassetthorn. In Gruppen von 3 bis 5 Spielern kommt neben der B- , A- und C Klarinette auch das Bassetthorn zum Einsatz. Noten und Instrumente werden gestellt und dürfen/ sollen ausprobiert werden. Tipps und Anleitung gibt der Klarinettist und Holzblasinstrumentenmacher Jochen Seggelke.


Orchesterprobespieltraining
mit den Dozenten von clariMondo

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